Dortmunds schöne Höfe: Die Gewinner des 2. Dortmunder Höfe-Wettbewerbs stehen fest
Drei Ideen werden mit Preisgeld ausgezeichnet, weitere erhalten Sonderpreise.
Dortmund. Der stadtweite Wettbewerb „Dortmunds schöne Höfe“ ist in seiner zweiten Auflage beendet und die Gewinner stehen nun fest. Ziel des Wettbewerbs ist es, Innenhöfe mit besonderem Gestaltungspotenzial zu identifizieren und gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern zu lebendigen Orten der Begegnung weiterzuentwickeln.
Gesucht wurden Höfe, die sich künftig als Treffpunkte für Nachbarschaft, Austausch und gemeinsames Miteinander eignen. Ob Sitzgelegenheiten, Begrünung, gemeinschaftliche oder kulturelle Aktionen: Aus bislang wenig genutzten oder versiegelten Flächen sollen lebenswerte Räume entstehen, die sowohl die Aufenthaltsqualität als auch das Wir-Gefühl im Quartier verbessern.
Aus zahlreichen Einsendungen hat das Team “nordwärts“ drei Höfe ausgewählt, die mit Preisgeldern für ihre geplante Umgestaltung ausgezeichnet werden. Bei der Bewertung und Auswahl der Gewinner-Höfe spielten insbesondere die Aspekte Nachbarschaft, Klimaresilienz sowie die Qualität und Umsetzbarkeit der eingereichten Konzepte eine zentrale Rolle. „Ziel des Wettbewerbs ist nicht nur die Verschönerung der Höfe, sondern sie als lebendige Orte zu entwickeln, an denen Menschen miteinander in Kontakt kommen können“, erklärt Claudia Balke von “nordwärts“.
Zu den prämierten Höfen zählen sowohl privat genutzte Höfe als auch gemeinschaftlich genutzte Flächen, etwa für Kunst-, Gastronomie- oder Nachbarschaftsprojekte.
Darüber hinaus werden drei weitere überzeugende Ideen mit Sonderpreisen in Form von Sachpreisen zur Hofverschönerung ausgezeichnet. „Uns ist es wichtig zu zeigen, dass auch mit überschaubaren Mitteln ein Beitrag zur Aufwertung des Wohnumfelds und zur Verbesserung des Mikroklimas geleistet werden kann“, erläutert “nordwärts“-Teamleiter Dietmar Stahlschmidt. Weitere drei Höfe werden außerhalb des Wettbewerbs weiter betrachtet, da sie die formalen Kriterien zwar nicht vollständig erfüllten, jedoch ein hohes Gestaltungspotenzial und öffentliches Interesse aufweisen.
In der nun folgenden Wettbewerbsphase besuchen die Projektverantwortlichen alle teilnehmenden Höfe. Gemeinsam mit den Beteiligten werden individuelle Konzepte und Ideenboards entwickelt, auf deren Grundlage die geplanten Maßnahmen konkretisiert und umgesetzt werden. Ergänzend sind Beratungen zu weiteren Fördermöglichkeiten vorgesehen.
Die drei Hauptgewinner werden ihre Höfe im kommenden Jahr um- oder neugestalten und die Ergebnisse im Rahmen von Eröffnungsveranstaltungen oder Hoffesten der Öffentlichkeit präsentieren.
Das Team “nordwärts“ bedankt sich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihr Engagement, die Nachbarschaften in Dortmund aktiv mitzugestalten und lebenswerter zu machen.